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Verdichtete Gedanken

Kommt die Dichtkunst von Verdichten,
Wörter drehen, kneten, weben
extrahieren aus Geschichten –
kann man so auf Wolken schweben?

Nur Wörter aneinander leimen,
Paul zu Gaul und Bein zu Schrein –
Endungen, die sich dann reimen,
kann nicht der Sinn der Sache sein.

Poesie braucht Seelennahrung,
machmal auch der Seele Pein,
wo bleibt heut‘ die Offenbarung,
die Muse lässt mich glatt allein.

Ich könnte über Nebel schreiben,
Herbstgedanken, fahles Licht
ach, ich lass es lieber bleiben,
sonst wird es doch noch ein Gedicht.

copyright elkeheinze

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