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Monthly Archives: Dezember 2008

Neumondnacht

Bitterkalt ist diese Nacht
jedwedes Leben eingehüllt
von Eiseshauch und Einsamkeit.

Sterne wie aus Edelstahl gemacht
stehen hoch am Himmelszelt
beleuchten regungslos die Welt.

Kein Mond erhellt mit mildem Schein
diese schrecklich dunklen Nächte,
bereit selbst unsre Träume zu besiegen.

Die Zeit, in der die Wölfe jagen –
die  Zeit der dunklen rauen Nächte –
es ist die Zeit, die wir nur schwer ertragen.

© elke heinze

eisgross

Bitte anklicken für größer

kommt dieses Gedicht daher. Aber das hat seinen Grund. Den könnt ihr, wenn ihr wollt, HIER nachlesen.

Der Weihnachtsbaum

Er war grad noch ein Weihnachtsbaum,
geschmückt mit Kugeln und mit Kerzen.
Wunderschön war er da anzuschaun,
sein Licht erwärmte unsre Herzen.

Nun steht er draußen und verdorrt,
der Schmuck, die Kerzen – alles fort.
Verschwunden mit der Weihnachtszeit
ist seine Pracht und Herrlichkeit.

Doch steckt in ihm noch große Kraft,
wenn man ihn schnell zum Ofen schafft.
Er kann dort sprühen, wärmen, funkeln
und wir frieren nicht im Dunkeln.

copyright elke heinze

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Das Buch vom Feuer

. . . verändert die Farben. Hier habe ich meine Amaryllis einmal mit und einmal ohne Blitz fotografiert. Ohne den Blitz wirkt sie zarter, fast durchscheinend, was sicher auch am Gegenlicht vom Fenster liegt.

1812ohneblitz1

Mit Blitzlicht sind die Farben intensiver, aber „erschlagen“ sieht die Blüte trotzdem nicht aus.

1812mitblitz1

1812mitblitz2

Meine Aufräumarbeiten haben zu einem einzigen Blog für einzelne Fotos und Lyrik geführt. Herzlich willkommen in einem Blog, der eher sporadisch benutzt werden wird.

eichhorn1712cBitte anklicken für größere Darstellung
Mehr davon heute im Gartenblog

* * *

Erfahrung

Jedwedes Neue glänzt verführerisch
und schnell und unbedacht
wischst du vom Tisch,
was eigentlich noch brauchbar war.

Wer Altvertrautes lieber aufpoliert,
ist hinterher nicht angeschmiert.

copyright elke heinze